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07/03/2012 | Press release
distributed by noodls on 07/03/2012 02:03
Nachdem für die Befragten Zensus 2011 schon lange erledigt ist, konnte jetzt auch die Erhebungsstelle im Landratsamt ihre Arbeit abschließen. Bis Mitte Juni waren noch Nacherhebungen zu erledigen. Die Bilanz nach anderthalb Jahren Arbeit fällt positiv aus. "Bei der Datenerhebung haben die Bürgerinnen und Bürger sehr gut kooperiert, die Befragungen liefen reibungslos", betonte Landrat Heinz Eininger. "Ein herzlicher Dank geht an alle Interviewerinnen und Interviewer, ohne deren tatkräftige Unterstützung diese Herkulesaufgabe nicht erledigt werden konnte."
Die Erhebungsstelle im Landratsamt hatte die Haushaltsbefragung bei rund 6.500 vom Statistischen Landesamt übermittelten Anschriften durchzuführen, und zwar verteilt auf alle Gemeinden des Landkreises mit weniger als 30.000 Einwohnern sowie in den Gemeinschaftsunterkünften. Damit waren rund 25.500 Bürgerinnen und Bürgern zu befragen. 299 Interviewerinnen und Interviewer wurden gewonnen, die die Fragebögen persönlich überbrachten. Der überwiegende Teil der Auskunftspflichtigen, über 80 Prozent, ließ sich persönlich befragen, die Übrigen schickten die selbst ausgefüllten Fragebögen per Post oder online. Nur bei ca. 350 Haushalten musste die Auskunft angemahnt werden, das waren keine 2 Prozent aller über die Erhebungsstelle im Landratsamt zu befragenden Haushalte. Nur einmal musste ein Zwangsgeld verhängt werden.
Nach dem Abschluss der Haushaltsbefragungen waren im Frühjahr 2012 noch einige Nacherhebungen durchzuführen, um eine höhere statistische Genauigkeit zu erzielen. Dafür wurden in dieser zweiten Runde die Bewohnerinnen und Bewohner von ca. 2.300 Einfamilienhäusern in Gemeinden mit unter 10.000 Einwohnern befragt. Weitere "Nacharbeit" war im Bereich der Gebäude- und Wohnungszählung notwendig. So mussten auch hier wiederum ca. 2.300 Gebäude vor Ort in Augenschein genommen und die Bewohnbarkeit, die Gebäudeart, die Anzahl der Wohnungen, der Gebäudetyp und das Baujahr überprüft werden.
Die Interviewerinnen und Interviewer wurden durchweg freundlich behandelt, manchmal gab es Getränke, Kaffee und Kuchen. Die größte Gruppe unter ihnen waren Schüler, Studenten, Hausfrauen, Arbeitssuchende und Rentner, 60 der Interviewerinnen und Interviewern waren berufstätig.
Alle erhobenen Daten wurden an das Statistische Landesamt abgegeben. Die amtlichen Einwohnerzahlen sollen Anfang November vorliegen, mit den anderen Ergebnissen ist im Mai 2013 zu rechnen.